Das Fort Kugelbake wurde von 1869 - 1879 auf Betreiben Preußens in Cuxhaven an exponierter Stelle gebaut und mit Geschützen schweren Kalibers bestückt. Das Fort präsentiert sich als pentagonaler Baukörper mit Wall und Kehlgraben, dessen Form in etwa denen der Großforts jener Tage entspricht, wie sie in Deutschland nach 1871 dank der französischen Reparations-Milliarden aus dem Boden sprossen und besteht aus: Torbereich mit Torverteidigung und Brücke, Torpoterne, Kasematten, Mitteltraverse, doppelter Kehlgrabenwehr, Schultergrabenwehr, zwei Kanonengängen mit jeweils 6 Kanonenständen, 11 Würfeltraversen, Flankenbatterie, Munitionsbunker, Scheinwerferstand.

Ausdehnung: West/Ost ca. 250m, Nord/Süd ca.150m. Gesamtes Areal mit Kehlgraben ca. 5 ha.

  • Königreich Preußen - 1870

  • Königreich Preußen - 1871

  • Deutsches Kaiserreich - 1879

  • Deutsches Kaiserreich - 1893-1908

  • Deutsches Kaiserreich - 1911

  • Deutsches Kaiserreich - 1913

  • Erster Weltkrieg - 1914

  • Erster Weltkrieg - 1914-1918

  • Weimarer Republik - 1918-1939

  • Zweiter Weltkrieg - 1939

  • Nachkriegszeit - 1945

  • Nachkriegszeit - 1969

  • BRD - 1972

  • BRD - 1992

  • BRD - 1994

  • Einzige noch erhaltene Marinefest Deutschlands und größte ihrer Art

  • Letztes Fort in Cuxhaven, das im ersten Weltkrieg die stärkste Festung des Deutschen Reiches darstellte

  • Standort des größten Scheinwerfers der Welt im Ersten Weltkrieg.

  • Im Ausstellungsgelände befinden isch eine 8,8 cm und eine 10,5 cm Flak.

Wer von der Aussichtsplattform des restaurierten Forst Kugelbake blickt, dem wird die einmalige Lage deutlich vor Augen geführt, da das schiffbare Fahrwasser direkt am Fort vorbeiführt. 
Diese exponierte Lage und deren strategische Bedeutung erkannten bereits die Militärs unter Napoleon. 
Der Ruf nach einer militärischen Sicherung der Küste wurde 1859 abermals aktuell, als sich Österreich mit Frankreich im Krieg befand. V
orausschauend hatte eine Kommission im preu0ischen Kriegsministerium einen entsprechenden Antrag vor dem Bundestag in Frankfurt eingebracht. 
Unterbrochen wurden diesbezügliche Planung durch einen erneuten deutsch-dänischen Krieg im Jahre 1864. 
Im Jahre 1867 wurden die Entwürfe des preußischen Ingenieurkorps für drei zu erstellende Befestigungsanlagen vorgelegt. Eine der Anlagen war das Fort Kugelbake. 

1868 wurde der Bau des Forts durch das Kriegsministerium genehmigt.